Intonation


 

 

 

 



Seit beginn meiner Selbständigkeit habe ich für mich und für verschiedene Firmen die Intonation und Nachintonation vieler Orgeln in Bayern und Baden-Württemberg übernommen.

Es ist immer wieder eine Herausforderung diese Arbeiten durchzuführen, speziell wenn man sie für andere Orgelbauer übernimmt. Jeder will etwas Besonderes für sein Instrument und als Intonateur ist man nunmal der Letzte der sich an der Orgel zu schaffen macht. Man erkennt dann die Stärken und Schwächen des Instrumentes und die Wahrheit will nicht jeder hinnehmen. Mein Anliegen ist es, das Beste aus den Dispositionen und den Pfeifen herauszuholen. Die Mensurierung beginnt bei mir schon am Windkanal und endet an der Aufstellung der Pfeifenreihen im Gehäuse der Orgel. Natürlich ist der Kirchenraum, oder der Raum an sich, ein sehr ausschlaggebender Faktor. Einmal habe ich eine Hausorgel nachintoniert, die in einem alpenländischen Haus mit sehr gedrungener Decke eingebaut wurde und kam schon ins Schwitzen, weil man den Quintatön 16' nicht hörte, bzw. nur ein schwaches quintieren der tiefsten Töne. Ich versuchte alles was ich konnte, aber es kam kein Grundton zustande - meinte ich. Als ich so voller Verzweiflung in dem Raum umher wanderte, betätigte der Besitzer der Orgel einen der tiefen Töne und plötzlich hörte ich den Grundton in einer entfernten Ecke des Zimmers und mir wurde klar, dass sich der Grundton in diesem Raum nur sehr schwer entwickeln konnte, weil er einfach nicht groß genug war.

 

 
Gedeckt 8 Aufschneiden Stimmrollen Truhe Alpirsbach